"Integration durch Sport" ist ein Programm des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es wird auf Landesebene (LSB) eigenverantwortlich von Landes- und Regionalkoordinationen umgesetzt, die die Sportvereine, Netzwerkpartner und freiwillig Engagierten an der Basis in ihrer Integrationsarbeit konzeptionell, planerisch und organisatorisch unterstützen.

Das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stehen dem Programm als Zuwendungsgeber und Partner im fortlaufenden Prozess der Programmoptimierung begleitend zur Seite.

Tischtennis, vor allem in einem Verein, kann Motor der Integration in NRW sein und vielfältig zur Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft beitragen.

Der WTTV hat sich im Rahmen des Programms "Integration durch Sport" folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Förderung der interkulturellen Begegnung und der Integration imTischtennis
  • Interkulturelle Öffnung der Tischtennisvereine
  • Förderung der Mitgliedschaft, der aktiven Teilnahme und des ehrenamtlichen Engagements von Migrantinnen und Migranten im Tischtennissport

Vereinsberatung

Stützpunktvereine/Fördermöglichkeiten

Am Wochenende vom 22.-24.6.2018 findet in Frankfurt eine Veranstaltung des Deutschen Tischtennis-Bundes mit dem Titel „Interkulturelle Fortbildung“ statt. Hier werden interessierte Mitglieder aus Tischtennis-Vereinen zu Multiplikatoren für gelingende Integrationspraxis in Eurem Verein angeregt. In der Schulung werden unter anderem Fragen behandelt wie:

  • „Wie können Güter fair verteilt werden?“
  • „Welcher Umgang bietet sich mit männlichen Zuwanderern an, welche Frauen den Handschlag verweigern?“
  • „Wie können Mädchen mit Migrationshintergrund angesprochen und gefördert werden?“

Weitere Infos unter:

https://www.tischtennis.de/news/one-game-one-world-jetzt-fuer-interkulturelle-fortbildung-und-integrationsbotschafterteffen-anmel.html

Wir suchen Vereine, die sich in der Mädchen-Arbeit engagieren wollen. Zum Thema „Migrantinnen im Tischtennis“ berät sie Isabel Potschinski. Sie organisiert bereits seit 2017 erfolgreich eine Gruppe in ihrem Verein in Duisburg dem Meidericher TTC 47 e.V.:

Kontakt: potschinski-i@wttv.de

Als Landesfachverband engagiert sich der WTTV für Integration und Gleichstellung. Dieses sozial- und gesellschaftspolitische Engagement, insbesondere die Unterstützung der sozialen Integration und Bildung aller Mitbürgerinnen und Mitbürger, ist in unserem Leitbild festgehalten.

2017 ist beim WTTV das Projekt „Migrantinnen im Tischtennis“ angelaufen, da sich vor allem im weiblichen Bereich der allgemeine Mitgliederschwund deutlich abzeichnet. Geleitet wird das Projekt von der Beauftragten für Mädchen und Frauen, Isabel Potschinski. Es lohnt sich, bei dem Projekt „Migrantinnen im Tischtennis“ mitzumachen, weil wir unter anderem Unterstützung bei der Planung durch vorhandene Erfahrungen aus der Praxis anbieten können. Bei einer Teilnahme an dem Projekt „Migrantinnen im Tischtennis“ ergeben sich Chancen für:

  • die Gewinnung neuer Vereinsmitglieder, 
  • den Einstieg und die Stärkung der Arbeit mit Mädchen und mit Frauen,
  • das Entgegenwirken zu den rückgängigen Mitgliederzahlen bei den Mädchen und bei den Frauen,
  • den Zugang zu neuen Personengruppen (Interkultureller Türöffner),
  • den Anschluss an zukünftige Förderprojekte der Vereinsentwicklung,
  • die Aktivierung der Vereinsstrukturen und der Mitglieder in der Jugend- und Integrationsarbeit,
  • Kooperationen mit Bildungsträgern sowie mit Schulen, Kitas etc..  

Die Betreuung wird durch die Förderung des Landesportbundes NRW finanziell unterstützt. Die Projektgruppe hat bereits einen Flyer entworfen, der für jeden Verein individuell angepasst werden kann. Eine Broschüre in mehreren Sprachen wird in Kürze erscheinen. Wir beraten Sie gerne.

Bei Fragen/Interesse wenden Sie sich bitte an: potschinski-i@wttv.de oder lukas.majowski@wttv.de

 

Die Universität Bielefeld, FH Bielefeld und die Universität Stuttgart haben uns um Mithilfe gebeten. Ihr habt ein Integrationsprojekt in Eurem Verein durchgeführt das entweder erfolgreich, oder sogar erfolglos verlaufen ist? Frau Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay würde gerne mehr darüber erfahren:

Forschungsprojekt: Migration und organisationaler Wandel in Sportvereinen

Seit Ende 2017 ist das WTTV-Integrationsmobil einsatzbereit. Es handelt sich dabei um einen Anhänger, der bei dem WTTV ausgeliehen werden kann. Durch das Integrationsmobil sollen gezielt Veranstaltungen von Tischtennisvereinen unterstützt werden, die sich mit der Flüchtlings- und Migrationsarbeit befassen. Denkbar ist der Einsatz z.B. auch auf Schul- und Stadtfesten.    

Das Inventar umfasst:

  • 1 automatische Ballwurf Maschine
  • 3 Standard Tische in geteiltem Aufbau
  • 6 Mini-Tische (mit Aufdruck der „Integration durch Sport"-Kampagne)
  • 2 Midi-Tische
  • 1 runder Tisch mit über Kreuz gespannten Netzen
  • Material für die Abnahme des Tischtennis-Sportabzeichens 
  • Diverse Rückschlagspielgeräte: Speedminton, Badminton, Softbälle, Scoop Ball, Family Tennis, etc.
  • Bälle, Schläger mit verschiedenen Griffgrößen, Netze  

 Sie sind interessiert? Wenden sie sich bitte an:

Lukas.Majowski@wttv.de

Es können noch wenige weitere Vereine in das Projekt zur Förderung von Mädchen im Tischtennis mit einsteigen. Der WTTV hat sich zum Ziel gesetzt, die Vereine dabei zu unterstützen, mehr Menschen mit Migrationshintergrund in die Vereine zu holen.

Von einer gelungenen Premiere sprachen die Veranstalter des ersten Interkulturellen Tischtennis-Aktionstags in der Sporthalle an der Fossastraße. Die Tischtennis-Abteilung des TuS 08 Rheinberg hatte das Event mit dem Westdeutsche Tischtennis-Verband und Kreissportbund Wesel organisiert.

Macht mit beim großen Fotowettbewerb von DOSB und dpa Picture-Alliance!

Der Fotowettbewerb „Mein Leben im Verein“ richtet sich an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die in einem dieser Vereine Sport treiben. Gefragt ist ihre Sicht auf diese Kultureinrichtung: auf die Mitglieder, die sportlichen und nicht sportlichen Angebote, die Regeln, die Wettbewerbe, den Umgang miteinander und mit den Vereinstraditionen. 

Die Stützpunktvereine "Integration durch Sport" stellen im WTTV die Vorbilder für nachhaltige Integrationsarbeit dar. Als Leuchttürme des organisierten Sportes fürdern sie die Integration von Flüchtlingen und Migranten in ihrem Verein und der gesamten Gesellschaft, durch Teilnahme der Zielgruppe an regulären und an besonderen Sport- und Freizeitangeboten. Gefördert wird insbesondere durch die Stützpunktvereine auch der Einbezug der Menschen mit Migrationshintergrund in die Trainer- und Funktionärstätigkeit. Durch die Arbeit der Stützpunktvereine wird das Miteinander von Menschen unterschiedlichster Herrkunft gefördert, Vorurteile abgebaut und die langfristige Integration in den Sport und damit die Gesellschaft gesichert.

Im Bereich der kulturellen Öffnung und Möglichkeiten von Integrativen Angeboten eines Sportvereins gibt es verschiedene Möglichkeiten der Beratung

Erste Baratungen und Unterstützungen, sowie Infos zu Förderprogrammen und regionalen Netzwerken erhalten Sie von der Fachkraft "Integration durch Sport" direkt beim WTTV. Diese Beratungen können telefonisch oder nach individueller Absprache erfolgen. 

Integration ist keine Utopie. Integration findet dort statt wo Menschen sich öffnen und einander mit Respekt gegenüber treten. Engagement kennt keine Grenzen und keine Herkunft. Ebenso verhält es sich im Sport. Integration ist keine Utopie. Integration findet dort statt wo Menschen sich öffnen und einander mit Respekt gegenüber treten. Engagement kennt keine Grenzen und keine Herkunft. Ebenso verhält es sich im Sport.

In vielen Vereinen im WTTV wird bereits vorbildliche Integrationsarbeit geleistet.

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