Auf der Bühne des Kultur- und Veranstaltungszentrums Radial V, auf der sich anlässlich dieser jährlich durchgeführten Veranstaltung sonst eher renommierte Unternehmer und Vertreter der Wirtschaft „die Klinke in die Hand geben", wurde nun mit „unserem" Verband erstmals eine Organisation aus dem Bereich des Sportes ausgezeichnet. Staatssekretär Uwe Beckmeyer übergab die Urkunden an die Preisträger im 25. Jahr dieses Wettbewerbs, und „mitten drin" war in diesem Jahr der Westdeutsche Tischtennis-Verband. Ein echtes Novum!

Bei der Veranstaltung in Berlin wurde auch ein Vierteljahrhundert „Excellence für Deutschland" gefeiert. „Durch die Auslobung des Wettbewerbs um den Ludwig-Erhard-Preis haben sich gut 500 deutsche Unternehmen und Organisationen aufgemacht, um zu zeigen, was „Made in Germany" bedeutet: Sie stehen für gute Ideen, nachhaltige Qualität sowie eine hohe Umsetzungsstärke aus Deutschland", meinte Ariane Derks, Geschäftsführerin der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen".
Und da stand „Tischtennis aus NRW" Ende November nun im Rampenlicht. Bei der Begrüßung begann der zweite Satz der Moderatorin Ursula Heller mit „Von Tischtennis bis...". Bei der eigentlichen Ehrung eröffnete sie mit den Worten „Und jetzt etwas ganz Außergewöhnliches...". Das Außergewöhnliche war nämlich die Tatsache, dass der WTTV keine Wirtschaftsorganisation ist und erstmalig überhaupt hier eine Sportorganisation vertreten war.

Und dann gab es aus der Hand des Staatssekretärs im Wirtschaftsministerium, Uwe Beckmeyer, tatsächlich die Urkunde für den WTTV für die angegebene höchste Exzellenz-Stufe mit fünf Sternen. „Offensichtlich müssen wir mächtig überzeugt haben", ist Präsident Joosten von der Qualität des WTTV-Auftritts überzeugt.
Zur Erinnerung: EFQM ist eine Management-Methode, an und nach der seit 2009/2010 im Verband gearbeitet wird und mit dessen Hilfe die Führungskräfte des Verbandes ihre Organisation „voranbringen". Arbeitsfelder dabei sind z.B. Führung, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit oder Arbeitsprozesse. Ausnahmslos also Punkte, die von grundlegender Bedeutung sind. Aber ist der WTTV ein wirtschaftlich handelndes Unternehmen? Natürlich ist er das auch, neben seiner Rolle als Sportverband. Insbesondere bei einem Etat von 1,6 Mio. EUR/Jahr ist es unabdingbar, dass der Verband auf professionelle, also firmenähnliche Weise geführt wird.

Ein Blick zurück: Präsident Joosten stellte vor rund fünf Jahren fest, dass der Verband damals nicht mehr „zukunftsfähig" aufgestellt sei. Das war schließlich die Initialzündung für die Etablierung und Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems. Schnell wurde erkannt, dass das Thema „EFQM" als langfristige Management-Methode sehr gut auch für eine Non-Profit-Organisation wie den WTTV anwendbar ist und ihn sogar im Rahmen dieses Wettbewerbes vergleichbar macht mit Unternehmen wie „BMW", „Bosch-Rexroth" und anderen führenden deutschen Wirtschaftsunternehmen.
Das Besondere an der Arbeit des WTTV im Vergleich zu den ausgezeichneten Konzernen und Betrieben ist aber, dass der größte Teil der Arbeit im und mit dem Qualitätsmanagement auf ehrenamtlicher Basis geleistet wurde und zukünftig auch weiterhin wird.

Regelmäßig wird der Verband von einem externen Auditor auf „Herz und Nieren" geprüft und dabei die Realisierung der Grundsätze des EQFM-Systems gecheckt. Dabei wird bei der Prüfung oft der „Finger in die Wunde gelegt" und klar und deutlich auf Optimierungspotentiale hingewiesen. Aber genau darin liegt die Chance für den Verband, sich kontinuierlich zu verbessern.

„Hierin stecken tausende von Stunden ehrenamtlicher Arbeit", weist Ralf Bonen auf das große Engagement der Mitarbeitenden auf allen Ebenen hin. „Diese Tatsache lässt die Schlussfolgerung zu, dass es sich um ein erfolgreich vorgelebtes Beispiel, ganz im Sinne von Best Practice, handelt", führt der stellvertretende Präsident weiter aus.

„Bei den anschließenden Gesprächen in Berlin konnten wir seitens vieler Teilnehmer vor allem viel Anerkennung für die Tatsache ernten, dass wir die Dinge weitgehend mit ehrenamtlicher Arbeit schaffen. Einen gewissen Stolz muss man da nicht verbergen", resümierte ein bewegter WTTV-Präsident Joosten.
Kein Zweifel: Dieser graue Novembertag in der Bundeshauptstadt wird ein weiterer Meilenstein in der Historie des WTTV und seinem Weg zu einer qualitativ hochwertigen Verbandsarbeit sein. Herzlichen Glückwunsch! Klaus Verburg

Der Dokumentationsband im Jubiläumsjahr steht auch im Internet zum Download bereit unter https://ilep.de (Publikationen, LEP-Ergebnisband 2014)

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