Damit ist sie eine von nur 19 Unparteiischen in Deutschland mit diesem hohen Qualifikationsgrad des Weltverbands ITTF und die vierte Frau in Deutschland.

Seit Mitte 2010 ist Gersdorf als DTTB-Beauftragte im Ressort Schiedsrichter zuständig für die Aus- und Weiterbildung. Der nächste deutsche Blue-Badge-Kandidat ist Jürgen Schödel aus Engen.

Aufwändig: der Weg zum Blue-Badge-Schiedsrichter

Der Weltverband ITTF hatte 1999 begonnen, das Konzept zur Ausbildung und Förderung internationaler Schiedsrichter neu zu gestalten. Der von Hans Giesecke, dem Ende Dezember verstorbenen Ehrenmitglied des DTTB-Präsidiums, als damaliger Chairman der ITTF Umpires and Referees Task Force gelegte Grundstein wurde in 2001 zu einer neuen Qualifikationsstufe für Schiedsrichter, dem „Blue Badge“ umgesetzt. Kandidaten, die diesen Weg beschreiten wollen, müssen folgende Leistungen erbringen:

  • Teilnahme an einem Advanced Umpire Training Course und erfolgreicher Abschluss eines schriftlichen Examens in englischer Sprache.
  • mit "meets expectations" bewertete Evaluierungen im Rahmen von internationalen Schiedsrichtereinsätzen (Schiedsrichterbeobachtungen).
  • Abschluss eines englischen Interviews.

Es ist ein langer sowie zeit- und kostenintensiver Weg zum Blue Badge, da das Sammeln der Evaluierungspunkte nur bei dafür speziell ausgeschriebenen internationalen Turnieren erfolgen kann. Erster deutscher Blue-Badge-Schiedsrichter wurde im Jahr 2004 Michael Geiger, der inzwischen für die ITTF als Schiedsrichter-Evaluator tätig ist und im DTTB als Vizepräsident Finanzen aktiv.

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