Duchatz setzte sich in einem weltweiten Auswahlverfahren durch. Insgesamt lösten zwölf Nachwuchs-Schiedsrichter das Ticket für Nanjing, zwölf weitere Unparteiische werden noch vom chinesischen Ausrichterverband ernannt. Hintergrund der Nominierung ist das sogenannte Young Umpires Project der ITTF, an dem 55 Schiedsrichter unter 26 Jahren aus 30 Nationen teilgenommen hatten - so auch Duchatz. Das Auswahlverfahren fand über ein Online-Portal statt, auf dem die Jung-Schiedsrichter unter anderem eine Prüfung ablegen mussten. Als einer von zwei Mentoren fungierte Michael Geiger, Blue-Badge-Schiedsrichter und DTTB-Vizepräsident Finanzen.

Die Youth Olympic Games sollen für die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin Duchatz nicht das Ende der Fahnenstange sein. Das nächste große Ziel ist der Blue Badge Schiedsrichter. "Das ist sicher eine längere Prozedur mit vielen kniffligen Aufgaben. Aber es wäre schön, wenn es schließlich klappen würde", hatte Duchatz während den German Open in Berlin im Interview gesagt.   Kerstin Duchatz wird nicht die einzige Deutsche bei den Tischtennis-Wettbewerben in Nanjing sein. Jugend-Nationalspieler Kilian Ort hatte sich in der vergangenen Woche bei der Welt-Qualifikation in Vila Nova de Gaia (Portugal) bravourös für die Sommerspiele qualifiziert. Europameisterin Nina Mittelham, die aufgrund einer Erkrankung in Portugal nicht an den Start gehen konnte, wird sich möglicherweise über ihre gute Platzierung in der Weltrangliste direkt für die Olympischen Jugend-Spiele qualifizieren. Damit stünde das deutsche Team für Nanjing fest.

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