Schon am 26./27. Juni 2009 fand in der Willi-Weyer-Schule in Hachen die Auftakt(„Kick-off“)-Veranstaltung dieses bis zum Ende des Jahres 2011 geplanten Pilotprojektes statt. Für den WTTV nahmen daran Helmut Joosten, Volker Bouvain, Michael Keil und Norbert Weyers teil. Mit dieser quantitativ und qualitativ hochwertigen Besetzung, die auch bis zum Ende durchgehalten wurde, war der WTTV in diesem Projekt sehr auffällig.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden alle Pilotprojekt-Teilnehmer (u. a.) danach befragt, was ihre wichtigste Stärke darstellt und was sie für ihre größte Schwäche halten, wobei jeweils lediglich eine einzige Antwort erlaubt war. Die Statements des WTTV lauteten: „Wettkampforganisation“ sowie „fehlende Konzepte und Visionen“.

Auf die - bei maximal zwei möglichen Antworten gestellte - Frage „Was sind Ihre Ziele für dieses Pilotprojekt?“ gaben wir zu Protokoll:

  • Wir formulieren ein Leitbild und verfolgen es im Konsens!
  • Wir steigern die Effizienz in allen Gremien und Abläufen!

Der Nutzen dieses Pilotprojektes soll sich in den Verbänden insbesondere bemerkbar machen durch

  • Existenzsicherung durch Kundenzufriedenheit
  • Nachweis von Kosten für bestimmte Leistungen und Qualitätsstandards
  • effektive Nutzung materieller und personeller Ressourcen
  • Erkennen von Qualitätsunterschieden
  • Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation

Die Projektleitung des LSB NRW hat sich zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems für eine Orientierung an dem E(uropean)F(oundation)-for-Q(uality)M(anangement)-Modell entschieden.

Wesentlich für die spätere konkrete Arbeit im Projekt waren die Selbstbewertungsphase und dann natürlich vor allem die Arbeit an Verbesserungsprojekten, die wir in der letzten Ausgabe von "Tischtennis West" mit Namen, Kurzbeschreibung, Zielen und vorgesehenen Ergebnissen vorgestellt haben und deren komplette Dokumentationen Sie in den Downloads finden.

Um den zukünftigen Herausforderungen eines systematischen Qualitätsmanagements gewachsen zu sein, war und ist es erforderlich, dass im WTTV insgesamt ein einheitliches System der Qualitätssicherung und -verbesserung gilt, damit die verschiedenen Arbeitsbereiche die gleichen Arbeitsinstrumentarien einsetzen. So werden sowohl Qualitätsvergleiche der einzelnen Bereiche möglich als auch eine Aussage über die Leistungsfähigkeit des WTTV als Gesamtorganisation.

Ziel des Qualitätsmanagements im WTTV ist es deshalb, „exzellente“ Arbeit anzustreben, gute Ergebnisse effektiv und effizient zu erreichen und Qualität systematisch zu managen und zu verbessern.

Auf diesem Weg haben wir bereits eine nicht unerhebliche Strecke absolviert, aber die Arbeit wird sich fortsetzen. Wir hatten auch nicht mit allen Projekten durchschlagenden Erfolg. Aber das Prinzip des EFQM-Modells bedeutet, dass man sich spiralförmig in einem dauernden Verbesserungsprozess befindet. Dabei legten wir für 2010 unter Mitwirkung der LSB-Projektleitung zunächst folgende Projekte auf:

Folgende Projekte für 2011 ergaben sich zwangläufig:

Die Delegierten des außerordentlichen Verbandstages im November 2011 erhielten die Dokumentationen der vorgenannten Projekte in gedruckter Form. Im Dezember 2011 unterzogen wir uns erstmals der Validierung durch die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) und erhielten das Zertifikat nach EFQM. Bei dieser Validierung konnten wir viel Lob für unsere Arbeit ernten. Für das Präsidium war es keine Frage, dass wir den Weg weitergehen, weshalb für 2012 folgende Projekt in Angriff genommen wurden:

  • Durchführung von Regionalkonferenzen zur Implementierung der Ergebnisse aus dem LSB-Pilotprojekt ‚Qualität im Sport‘ auf Kreis- und Bezirksebene
  • Selbstverständnis der Sportentwicklung im WTTV: Analyse, Bewertung und Perspektiventwicklung von Projekten, Maßnahmen und Fortbildungen
  • Ressortbildung in den Ausschüssen für Vereinsentwicklung und Verbandskommunikation

Die Projekte für 2013 ergaben sich wiederum zwangsläufig:

  • Relaunch der Internet-Auftritte des WTTV (www.wttv.de, www.wttv-lehre.de, www.wttv-netzwerk.de, www.wttv.click-tt.de)
  • Vorbereitungen zur Ergreifung von Maßnahmen im Rahmen der Sportentwicklung
  • Junges Ehrenamt unter dem Motto ‚Jung trifft Alt’: Miteinander reden - voneinander lernen

Im Februar 2014 unterzogen wir uns, übrigens als einziger Teilnehmer des LSB-Pilotprojektes der Jahre 2010/11,  erneut der Validierung durch die DGQ. Erneut konnten wir viel Lob seitens des Validators ernten. Darüber hinaus erhielten wir eine Reihe konkreter Hinweise, wie wir unsere Arbeit noch zielgerichteter angehen können. Diesen Aufgaben wollen wir uns stellen und sie in unseren neuen Projekten realisieren.

Inzwischen konnten wir unsere Arbeit eine völlig überraschend kommende Ehrung entgegennehmen (s. Bericht oben). Diese ist natürlich erst recht Ansporn zu weiteren Anstrengungen.

Die neuen Projekte befassten sich im Laufe des Jahres 2014 mit Themen, von denen sich das erste und dritte unten genannte Projekt insbesondere aus dem Vorgängerprojekt „Junges Ehrenamt" ergaben. Dort war nämlich gefordert worden, dass sowohl in Bezirken und Kreisen als auch in den Vereinen einiges für die Kompetenzerweiterung von Mitarbeitern getan werden müsse. Das zweite bearbeitet ein akutes Problemfeld.

Das dritte Projekt war auf zwei Jahre angelegt und wurde 2015 abgeschlossen. Das erste fand 2015 seine Fortsetzung, um die Zusammenarbeit zwischen den Ebenen (Verband, Bezirke, Kreise) zu stärken. Dazu wird es am 27 August 2016 einen weiteren großen Workshop geben. Außerdem wurde 2015 ein weiteres Projekt begonnen, das eine deutliche Veränderung der Öffentlichkeitsarbeit im WTTV anstrebt. Dieses soll Mitte 2016 abgeschlossen werden.

Zwei weitere Großprojekte nehmen 2016 erneut die Vereinsentwicklungsthemen auf.

  • Informationsveranstaltungen für Vereine
  • Mitarbeitergewinnung in Vereinen

Eine Projektübersicht vermittelt einen Eindruck über die Zusammenhänge aller durchgeführten Projekte.

Und so dreht sich die Spirale immer weiter.

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