Der WTTV kehrte vom Bundesranglistenturnier der Damen und Herren in Waldfischbach mit drei Medaillen zurück. Gerrit Engemann (TTC GW Bad Hamm) belegte Platz zwei, gemeinsam auf dem dritten Platz landeten Björn Helbing (1. FC Köln) und Erik Bottroff (Borussia Dortmund). Zudem lösten ebenfalls Thomas Pellny (TTC RG Porz), Michael Servaty (TG Neuss) und Robin Malessa (1. FC Köln) das Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Wetzlar (1. bis 3. März 2019).

Gerrit Engemann, Tobias Hippler, Erik Bottroff, Björn Helbing (Foto: Steinbrenner)Gerrit Engemann, Tobias Hippler, Erik Bottroff, Björn Helbing (Foto: Steinbrenner)

Bei den Damen konnte sich leider keine Spielerin für Wetzlar qualifizieren. Allerdings zeigten besonders unsere beiden jungen WTTV-Starter, die Deutsche Schülerinnenmeisterin Leonie Berger (Borussia Düsseldorf) und die ebenfalls erst 15jährige Hannah Starker Auftritt: Hannah Schönau (Foto: Steinbrenner)Starker Auftritt: Hannah Schönau (Foto: Steinbrenner)Schönau (TTC Mariaweiler) Top-Leistungen. Hannah verlor in der Gruppenphase lediglich gegen den Gruppenkopf Luisa Säger (Baden-Württemberg) und qualifizierte sich mit einer 4:1-Bilanz und dem zweiten Platz für die Zwischenrunde. Hier traf sie auf die erst Zwölfjährige Annett Kaufmann (ebenfalls Baden-Württemberg). Nach gutem Beginn und gewonnenem ersten Durchgang mit 11:5 musste sich Hannah am Ende mit 2:4 gegen die Schülerinnen-Nationalspielerin geschlagen geben.

Leonie Berger erreichte durch ihren dritten Platz in der Gruppenphase ebenfalls die Zwischenrunde. Hier wartete wieder eine Spielerin aus Baden-Württemberg. Diesmal gab es aber einen erfreulicheren Ausgang, denn Leonie konnte überzeugen und das Spiel knapp, jeweils vier Sätze gingen in die Verlängerung, mit 4:2 für sich entscheiden. Damit stand die Düsseldorferin in der Endrunde, in der Leonie mit der an Nummer zwei gesetzten Jessica Göbel (TTBW) ein schweres Los erwartete, und es sollte sich ein Brachte die Top-Favoriten ins Schwitzen: Leonie Berger (Foto Steinbrenner)Brachte die Top-Favoriten ins Schwitzen: Leonie Berger (Foto Steinbrenner)dramatisches Match entwickeln. Zu Beginn sah alles nach einem klaren und eigentlich auch erwarteten Sieg der Baden-Württembergerin aus, denn sie führte mit 3:0. Doch Leonie gab keinen Ball geschlagen, kämpfte sich weiter Punkt für Punkt heran und konnte tatsächlich den Satzausgleich schaffen. Auch der siebte Satz blieb bis zum Schluss offen. Leider fehlte am Ende eine Kleinigkeit zur Überraschung und Leonie verlor diesen mit 10:12.
Aber im Ranglistensystem ging es für Leonie noch weiter. Doch nach einer erneuten Siebensatz-Niederlage gegen Lara Neubert (SATTV) und einem 2:4 gegen Eva-Marie Maier (BYTTV) konnte die Düsseldorferin Platz 13 und damit die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften nicht mehr erreichen. Trotzdem ein tolles Turnier und eine sehr gute Leistung!

Etwas Pech hatte dagegen Miriam Jongen (SV DJK Holzbüttgen), die in der Gruppe mit einer 3:2-Bilanz nur aufgrund des Ballverhältnisses Platz Vier belegte und damit ausschied. Auch unsere Ranglistensiegerin Sina Tiemann (TTC Mennighüffen) konnte die Gruppenphase nicht überstehen.

Bei den Herren sah dies ganz anders aus. Alle sieben WTTV-Starter kamen aus der Gruppe. Gerrit Engemann, Erik Bottroff, Michael Servaty und Robin Malessa erreichten durch ihre Gruppensiege sogar direkt die Endrunde. In die Zwischenrunde kamen Platz Zwei für Gerrit Engemann (Foto: Steinbrenner)Platz Zwei für Gerrit Engemann (Foto: Steinbrenner)WTTV-Ranglistensieger Björn Helbing, der in der Gruppenphase den an Nummer Eins gesetzten Alexander Flemming mit 3:0 besiegen konnte, sowie Thomas Pellny und Stefan Höppner (SV Brackwede).
Hier scheiterte leider nur Stefan Höppner durch ein 1:4 gegen Tom Eise (TTBW).
In der Endrunde waren Engemann, Bottroff und Helbing nicht zu stoppen und die drei spielten sich durch jeweils zwei Siege ins Halbfinale. Hier kam es dann zum reinen WTTV-Duell zwischen Erik und Gerrit, welches Gerrit  mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Im zweiten Halbfinale traf Björn auf den Niedersachsen Tobias Hippler. Hier lag der Kölner schon 1:3 zurück, ehe er den Satzausgleich schaffte. Allerdings wurde er für seine Mühen nicht belohnt und unterlag im Entscheidungssatz denkbar knapp mit 9:11, was am Ende einen sehr guten dritten Platz bedeutete. "Das war ein kurioses Turnier. Trotz dreier Niederlagen in der Vorrunde konnte ich den dritten Platz belegen. In der Serie von Zu-Null-Siegen gegen Flemming, Schabacker und Mohr sowie im Halbfinale gegen Hippler habe ich Löste das Ticket für die DM: Thomas Pellny (Foto: Steinbrenner)Löste das Ticket für die DM: Thomas Pellny (Foto: Steinbrenner)spielerisch wirklich am oberen Limit gespielt. Gerade nach der schwierigen letzten Saison hätte ich nicht gedacht, dass ich echt noch einmal auf solch einem Niveau würde spielen können. Ich bin mehr als zufrieden mit dem Turnier," zog Björn Helbing Bilanz.

Auch das Finale zwischen Gerrit Engemann und Tobias Hippler zeigte wieder einen kuriosen Verlauf. Lange Zeit sah Gerrit wie der sichere Sieger aus, er lag bei einer 3:1- Satzführung auch im vierten Satz mit 4:0 vorne. Doch nun wendete sich das Blatt. Sein Gegner spielte nochmal groß auf, traf fast jeden Ball und konnte sich den Sieg sichern.

Thomas Pellny und Michael Servaty lösten nach ihren Auftaktniederlagen in der Endrunde durch Siege gegen Tom Eise und Julian Mohr das Ticket für Wetzlar. Spannender machte es hier Robin Malessa, der ins "kleine Finale" um Platz 13 musste. Doch von Beginn an zeigte der Kölner, dass er unbedingt auch nach Wetzlar möchte und siegte am Ende deutlich mit 4:1 gegen Johann Koschmieder aus Sachsen.

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