Der 1. FC Gievenbeck holt sich in Goslar-Oker die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jungen. In einem "Erlebnisbericht" schildert Ludger Santel wie er und seine Teamkollegen das Wochenende mit allen Höhen aber auch Tiefen erlebt haben:

Wer nach einem Beispiel für eine emotionale Achterbahnfahrt sucht, wird beim 1. FC Gievenbeck und seinem Weg zum deutschen U18-Meistertitel in Goslar fündig. Zwar besiegte die Mannschaft von Trainer Peter Luthardt im Finale Hertha BSC Berlin mit 6:1 — tags zuvor war das Team allerdings weit von solch einem Ergebnis entfernt. 

Die Nr. 1 in Deutschland: Ludger Santel, Tim Artarov, Lukas Ebbers, Alexander Mesionzhnik, Lukas Bosbach und Linus RipplohDie Nr. 1 in Deutschland: Ludger Santel, Tim Artarov, Lukas Ebbers, Alexander Mesionzhnik, Lukas Bosbach und Linus Ripploh

Nach einem 6:1 Auftaktsieg gegen Königstein verloren die Münsteraner ihr zweites Gruppenspiel gegen eben jene Mannschaft aus Berlin mit 2:6 und gerade die 4 verlorenen Fünf-Satz Spiele drückten das Stimmungsbarometer doch erheblich nach unten. Ein vorzeitiges Endspiel gegen den TV Hilpoltstein? Das hätten sich die Jungs gerne erspart, denn Hilpoltstein wusste beim 5:5 gegen Berlin zu überzeugen. Doch der Wille, unbedingt ins Halbfinale einzuziehen war nun spürbar — und hörbar.  

Und so spielten die Jungs unter lautstarker Unterstützung eine hervorragende Partie und konnten ihren bayerischen Gegner mit 6:3 bezwingen. Ihr letztjähriges Ergebnis hatte sich der 1. FC Gievenbeck damit schon gesichert. Denn 2017 wurde man in Bad Blankenburg 4. nach einer Niederlage im Spiel um Platz drei gegen den TTC Weinheim.  Nun bahnte sich eine Wiederauflage dieser Partie an, denn Weinheim qualifizierte sich als Gruppensieger für die Halbfinalbegegnung gegen Gievenbeck. Vollen Willens, sich für die Niederlage zu revanchieren, gewannen die Münsteraner ihr Spiel mit 6:4 und standen nun im Finale — doch die Aussicht, wieder auf Berlin zu treffen, war nach dem Ergebnis des vorherigen Tages keine rosige.

Aber diese eine weitere Revanche, die wollte die Mannschaft jetzt auch noch erfolgreich bestreiten. Der Wille und Fokus dieses Ziel zu erreichen, war fortan greifbar. Die Auswahl von Luthardt legte alles rein und dieses Mal ging alles auf. 5 aus 7 Spielen endeten im fünften Satz, alle gewannen die Gievenbecker.

So war der Jubel riesengroß, als Lukas Bosbach vor dem großen Fananhang den Matchball gegen Emil Hu aus Berlin verwandelte. Für Gievenbeck und Trainer Luthardt ist es der bislang größte Erfolg und eine große Anerkennung für die hervorragende Arbeit, die dort seit über 10 Jahren geleistet wird. Die emotionale Achterbahnfahrt in Goslar hatte ihr perfektes Ende gefunden.

Impressionen vom WochenendeImpressionen vom Wochenende

Ludger Santel


Bei den Mädchen erkämpfte sich die DJK BW Annen einen sehr guten vierten Platz. In der Vorrunde erreichte das Team durch Siege über TTC RW 1921 Biebrich (6:3) und Post SV Mühlhausen (6:2) bei einer deutlichen 6:0 Niederlage gegen den späteren Sieger TTC Bietigheim-Bissingen den zweiten Platz, was die Halbfinalteilnahme bedeutete.

Gegner war hier der TSV Schwarzenbek und es entwickelte sich das erwartet schwere Spiel. Nach dem Sieg im Doppel durch Jennifer Jäger und Leonie Hummel konnten die Mädchen aus Annen nur noch ein Einzel gewinnen und verloren damit deutlich mit 2:6. Das Spiel um Platz drei gegen den TSV Schwabhausen entwickelte sich dann sehr dramatisch. Nach zehn Spielen stand es 5:5, so das die Sätze entscheiden mussten. Hier verlor Annen denkbar knapp mit 19:20 Sätzen. Mit etwas Abstand konnten sich die Mädchen aber über den vierten Platz freuen.

"Insgesamt sind wir sehr mit diesem Abschneiden zufrieden. Unser Ziel war Platz 4 und mit ein wenig Glück wäre auch Platz 3 drin gewesen. Das war nach 2016 (Schülerinnen, Platz 7, mit nur 3 Spielerinnen angetreten) und 2017 (Mädchen, 8. Platz) unser beste Platzierung. Wir hoffen nächstes Jahr wieder dabei zu sein", berichtet Paulo Rabaça (Geschäftsführer)

Platz vier für Alicia Krafft, Leonie Humme, Kristin Rozandsky, Lisa Straube, Jennifer Jäger unf Zoé PeiffertPlatz vier für Alicia Krafft, Leonie Humme, Kristin Rozandsky, Lisa Straube, Jennifer Jäger unf Zoé Peiffert

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