Ehrenamtler müssen……wollen, können und dürfen!

Die Bedeutung des Ehrenamtes im WTTV stand im Fokus der Beiratssitzung 2018, die im Schloss Oberwerries im westfälischen Hamm durchgeführt wurde. Und der Verband sagte gerne „Danke“ für langjährige engagierte Arbeit: Zunächst empfing der Vizepräsident Sportentwicklung, Erwin Daniel, die Goldene Ehrennadel des Verbandes. „Er ist ein Motor des Fortschritts“, lobte Präsident Helmut Joosten die innovative und unermüdliche Arbeit seines Präsidiumskollegen. 

Erwin Daniel re. freute sich über die Goldene EhrennadelErwin Daniel re. freute sich über die Goldene Ehrennadel

Ein besonders herzlicher Beifall auch für einen weiteren langjährigen Amtsträger des WTTV auf Bezirksebene: Hans-Jürgen Posnanski stehe seit runden 30 Jahren „seinem“ Bezirk Arnsberg vor und sei ein Garant „für verlässliche und kontinuierliche Arbeit“, bei der er aber auch „Kante“ zeige, wenn es notwendig wäre. Hans-Jürgen selbst war völlig überrascht über die höchste ehrenamtliche Auszeichnung, die der Verband seit 1950 für ehrenamtliche Arbeit zu vergeben hat: Den Albrecht-Nikolai-Pokal.

Hans Jürgen Posnanski ist der neue Preisträger des Albrecht Nikolai PokalsHans Jürgen Posnanski ist der neue Preisträger des Albrecht Nikolai Pokals

Zuvor hatte Klaus-Peter Uhlmann vom Landessportbund NRW über die Entwicklungen im Ehrenamt informiert. Während sich 1999 noch 34% der Bevölkerung für ehrenamtliche Arbeit interessierten, steigerte sich dieser Anteil 2014 um rund 10 auf stattliche 43,6%. Im Bereich Sport und Bewegung seien in NRW 1,4 Mio Menschen unentgeltlich und freiwillig „unterwegs“. „Wie aber können wir junge Menschen für das Ehrenamt begeistern?“ fragte Uhlmann in die Runde der Delegierten der Beiratssitzung. Flexible Rahmenbedingungen seien wichtig: Tradition bewahren, aber gleichzeitig auch Neues zulassen, laute die „Zauberformel“, mit der man Erfolg haben könne. Und Uhlmann fragte weiter, was Menschen bewege, sich einzubringen in die Arbeit in Non-Profit-Organisationen: Die Amtsinhaber müssten „wollen, können und dürfen“…

Klaus Peter Uhlmann erläuterte die situation im EhrenamtKlaus Peter Uhlmann erläuterte die situation im Ehrenamt

Um die Bedeutung des Themas zu untermauern, habe der LSB NRW eine 5-Jahres-Kampagne unter dem Motto „365 Tage der Ehre“ aufgelegt. Ein unkomplizierter Antrag könne dazu führen, dass Vereine und Initiativen einen Betrag in Höhe von 500 Euro erhalten und dieser Betrag würde an jedem Tag des Jahres ausgeschüttet.

Lob hatte Verbandspräsident Joosten für die Öffentlichkeitsarbeit des WTTV parat, die das vielfältige Geschehen im Regionalteil des Magazins „tischtennis“ auch mit Hintergrundberichten interessant abbilde, was von den Delegierten mit Beifall unterstrichen wurde.

Helmut Joosten begrüßte die Delegierten der Beiratssitzung 2018Helmut Joosten begrüßte die Delegierten der Beiratssitzung 2018

Die weiterhin positive Entwicklung bei den Premium-Usern von myTischtennis in NRW stand ebenfalls im Fokus der Betrachtungen Joostens. Er ging davon aus, dass inzwischen die „10.000er Marke“ bei der Pay-Variante im Verbandsgebiet geknackt worden sei.

Bei den Informationen aus den WTTV-Gremien konnte Erwin Daniel davon berichten, dass sich der Verband mittlerweile zeitgemäß bei der internen Kommunikation aufgestellt habe. Mit Einführung eines verbandsweiten Online-Portals auf der Office365-Plattform werden schon bald Geschäftsstelle sowie Amtsträger auf Verbands-. Bezirks- und Kreisebene miteinander vernetzt sein. Die Vorteile lägen klar auf der Hand und fänden sowohl in einer deutlichen Kostenreduzierung als auch in modernen Tools wie Video- und Telefonkonferenzen ihren Ausdruck.

Der Vizepräsident Finanzen, Roman Borninkhof, erläuterte den Stand des Jahresabschlusses des WTTV für 2017. Da der Bezirk Münster seine Daten noch nicht abschließend zur Verfügung gestellt habe, hinke man hinter dem geplanten Zeitplan bei den Abschlüssen des Verbandes mit allen Bezirken und Kreisen noch hinterher. Doch auch hier sei „Licht am Ende des Tunnels“ sichtbar.

Roman Bornikhoff erläuterte das WTTV ZahlenwerkRoman Bornikhoff erläuterte das WTTV Zahlenwerk

Amtlich hingegen war die Gewinn- und Verlustrechnung des WTTV ohne Untergliederungen für 2017, die bei der durchgeführten Kassenprüfung ohne Beanstandung geblieben war. Folgerichtig war dann die einstimmige Genehmigung durch den Beirat. Wichtig war hier die Information, dass die lokalen Kassenprüfungen auf Bezirks- und Kreisebene erhalten bleiben müssen. Grünes Licht gab es schließlich auch für den Haushalt 2018, der ebenfalls ohne Gegenstimme Akzeptanz fand.

Werner Almesberger manöverierte die Versammlung souverän durch das AntragspaketWerner Almesberger manöverierte die Versammlung souverän durch das Antragspaket

Gewohnt souverän führte Werner Almesberger die Versammlung durch das Paket der 36 Anträge, die wenig Anlass zu Diskussionen gaben und jeweils mit klarem Votum bedacht wurden. Allerdings mit einer Ausnahme: Der Antrag Nr. 18 des TT-Kreises Düsseldorf sollte es den Kreisen freistellen, auch in der 1. Kreisklasse der Herren 4er-Mannschaften spielen zu lassen. Die Entscheidung darüber war so knapp, dass Werner Almesberger tatsächlich zweimal die Stimmen zählen musste, bis letztlich feststand, dass der Antrag mit 19:18 Stimmen bei 5 Enthaltungen akzeptiert wurde.

Bericht und Fotos: Klaus Verburg

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