Leonie Berger (Borussia Düsseldorf), Hannah Schönau (TTC Mariaweiler), Charlotte Schönau (TTC Mariaweiler) und Hannah Pollmeier (TTV Hövelhof) konnten am Wochenende in der Schülerinnen-Konkurrenz überzeugen und den Sieg des Deutschlandpokals feiern. Die Mannschaft mit der amtierenden Deutschen Meisterin der Schülerinnen, Leonie Berger, hat auf dem Weg zum Gesamtsieg in allen Mannschaftspartien überzeugen können. Drei Spiele wurden mit 4:0 gewonnen und drei Spiele mit 4:1.

Hannah, Leonie, Betreuerin Christine Mettner, Hannah und CharlotteHannah, Leonie, Betreuerin Christine Mettner, Hannah und Charlotte

In der Gruppenphase kam es nach zwei deutlichen 4:0-Siegen gegen R.TTV.R und TTVN zum erwartet schweren Spiel gegen Bayern. Leonie Berger brachte das Team nach einem ungefährdeten Sieg gegen Brickl in Führung. Hannah Schönau konnte gegen die bayrische Nummer eins, Naomi Pranjkovic, ihren Sieg bei den Deutschen Schülermeisterschaften wiederholen und die Führung ausbauen. Charlotte Schönau musste sich nach gutem Spiel gegen Alina Lich geschlagen geben. Das von Verbandstrainerin Christine Mettner gesetzte Doppel Leonie Berger/Hannah Schönau gewannen und das Duell Berger gegen Pranjkovic konnte Leonie auch für sich entscheiden.

Im Viertelfinale wartete ein ausgeglichenes Team aus Brandenburg auf die Mädels aus dem WTTV. Leonie Berger und Hannah Schönau gewannen ihre Einzel mit jeweils 3:0, während Hannah Pollmeier ihre Partie gegen Chiara Baltus mit 3:2 gewann. Das Doppel Berger/Schönau, H. sorgte dann für den Siegpunkt zum 4:0.

Im Halbfinale spielte die Mannschaft gegen Baden-Württemberg. Leonie Berger brachte das Team nach einem Sieg gegen Ramona Betz erneut mit 1:0 in Führung. Charlotte Schönau, die bereits bei den Deutschen Meisterschaften im März gezeigt hatte, dass sie gegen Annett Kaufmann gut spielen kann, gab erneut alles und spielte auf hohem Niveau. Am Ende konnte Charlotte aber die Partie nicht für sich entscheiden und unterlag mit 2:3. In der dritten Partie kam es zum Duell von Hannah Schönau gegen die Abwehrspielerin Lea Lachenmayer. Hannah konnte ihre Nerven in den Griff bekommen und spielte immer ruhiger, so dass sie einen Sieg im Entscheidungssatz erzwingen konnte. Leonie Berger/Hannah Schönau mussten im Doppel gegen Kaufmann/Lachenmayer erstmals über die volle Distanz gehen, behielten aber die Oberhand. Im Duell der Spitzenspielerinnen der beiden Teams konnte Leonie Berger gegen Annett Kaufmann gewinnen und der Finaleinzug war gesichert.

Im Finale gegen Hessen setzte Betreuerin Christine Mettner auf die gleiche Mannschaft wie im Halbfinale gegen Baden-Württemberg. Hannah Schönau brachte das Team nach einem umkämpften 3:1-Sieg gegen Ayumu Tsutsui in Führung. Leonie Berger konnte eine schon verloren gedachte Partie, gegen die für Leonie unangenehm spielende Laura Kaim, noch drehen. Charlotte Schönau spielte gut gegen die Abwehrspielerin Tigzhuo Li, verlor aber am Ende. Leonie Berger/Hannah Schönau konnten auch ihr sechstes gemeinsames Doppel an diesem Wochenende gewinnen und die WTTV-Mannschaft führte somit mit 3:1. Leonie Berger kam gegen Ayumu Tsutsui nicht so in ihr Spiel und lag bereits mit 0:2 hinten, konnte aber aufgrund ihrer mentalen Stärke auch dieses Spiel noch drehen.
(Bericht: Christine Mettner)

Die Schüler belegten in der Besetzung Tobias Slanina (TTC Vernich), Bastian Steeg (TuS Sundern), Rafael Schapiro (Borussia Düsseldorf) und Marko Panic (TTC Hagen) am Ende den fünften Platz. Die Schüler starteten im ersten Gruppenspiel gegen Sachsen. Ein Gegner, von dem wir wussten, dass wir ihn schlagen können, aber der auch sehr gefährlich für uns war. Das Spiel lief auch über lange Zeit sehr ausgeglichen. In vielen entscheidenden Phasen waren dann aber Rafael Schapiro, Marko Panic und das Doppel Panic/Slanina nicht mutig genug und kämpferisch bereit, sich alles abzuverlangen. Einzig Tobias Slanina konnte mit guten Leistungen im Einzel zwei Punkte zur 2:4 Niederlage beisteuern. Dieses Spiel sollte uns dann leider im ganzen Turnier hinterherhängen. Einem 4:0 gegen das Saarland, folgte eine 0:4 Niederlage gegen den Turnierfavoriten aus Bayern.

Betreuer Stephan Schulte-Kellinghaus, Rafael, Tobias, Bastian und MarkoBetreuer Stephan Schulte-Kellinghaus, Rafael, Tobias, Bastian und Marko

In der Zwischenrunde zeigte die WTTV-Mannschaft dann mit einem 4:0, dass man doch mehr erreichen wolle. Im Viertelfinale lief dann aber so ziemlich alles gegen uns, was passieren kann. Aufgrund von Nasenbluten konnte Rafael Schapiro kurzfristig nicht antreten. Beim Stand von 0:1 waren Marko und Tobias in beiden Spielen im Fünften Satz in Führung, beide Spiele gingen an die Gegner. Die Leistungen stimmten jetzt, aber es fehlte etwas an Überzeugung und Selbstvertrauen. Die 0:4 Niederlage fiel zu hoch aus, die Schüler hatten hier am Samstag ihr bestes Spiel gemacht!Am Sonntag ging es um die Plätze 5-8.

Ein Pflichtsieg gegen das Rheinland (4:2) folgte die Revanche (4:2) gegen Sachsen, in der besonders Bastian Steeg und Tobias Slanina mit je zwei Einzelerfolgen hervorstachen. Insgesamt geht der fünfte Platz in Ordnung. Bei optimalem Verlauf hätte man das Halbfinale erreiche können, jedoch muss man auch sagen, dass die besten drei Mannschaften des Turniers (Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen) für den WTTV in diesem Jahr zu stark waren. Positiv ist herauszuheben, dass die Mannschaft sich im Laufe des Turniers stetig gesteigert hat. Negativ ist leider auch, dass es keine Doppelkombination gab, die wirklich überzeugen konnte.
(Bericht: Stephan Schulte-Kellinghaus)

Das Mädchen-Team musste in Saarbrücken ohne ihre Nummer eins Qian Wan (Borussia Düsseldorf) antreten, die leider kurzfristig absagen musste. So vertragen Anni Zhan (Anrather TK), Mara Lamhardt (TTVg WRW Kleve), Lara Usbeck (Borussia Düsseldorf) und Jennifer Jäger (DJK BW Annen) den WTTV. In den Gruppenspielen zeigten die Mädchen durchweg eine gute kämpferische Leistung, müssten aber anerkennen, dass die Teams aus Schleswig-Holstein (1:4), Bayern (0:4) und Berlin (1:4) überlegen waren.

Lara, Anni, Betreuerin Sandra Spieler, Jennifer und MaraLara, Anni, Betreuerin Sandra Spieler, Jennifer und Mara

In der Zwischenrunde kam es dann zum aufeinandertreffen mit dem Team aus Thüringen. Anni brachte das Team erwartungsgemäß durch einen 3:0-Sieg mit 1:0 in Führung. Lara musste dann gegen die Nummer eins aus Thüringen, Margarita Tischenko antreten. Lara zeigte in diesem Spiel erneut ihre kämpferischen Qualitäten und konnte sich einen 3:2-Sieg erspielen. Dieser 2:0-Vorsprung gab Mara im dritten Einzel Sicherheit und sie konnte endlich frei aufspielen und einen ungefährdeten 3:1 Erfolg einfahren. Das Doppel Anni und Lara erspielten einen deutlichen 3:0-Sieg, womit das Team ihr Ziel erreichte: Viertelfinale.

Dieses verlief mit 0:4 dann relativ schnell, denn gegen die späteren Siegerinnen aus Hessen gab es nichts zu gewinnen. Sonntag hieß der erste Gegner Sachsen. Hier trat die selbe Mannschaft wie in der Zwischenrunde an, leider konnte nur Anni zwei Zähler einfahren, so dass das Spiel mit 2:4 verloren ging. Im abschließendem Spiel zeigten die Mädchen, dass sie unbedingt den siebten Platz erreichen wollten. Mara hatte gegen Pfeferkorn ihre Chancen, unterlag aber knapp mit 1:3. Etwas unerwartet hatte Anni dann Probleme gegen Julia Meng, lag bereits 0:2 zurück, konnte die Partie drehen und den 1:1 Ausgleich erspielen. Im dritten Einzel musste dann Jennifer gegen Eckmann gratulieren. Ausschlaggebend war dann, dass das Doppel Anni und Mara einen 3:2-Sieg einfahren konnte. Anni gewann dann deutlich mit 3:0 ihre Partie zur Führung. Mara, die im Laufe des Turniers immer besser agierte, konnte gegen die beste Spielerin aus dem Rheinland im fünften Satz gewinnen und den siebten Platz in der Gesamtwertung sichern. "In dieser Besetzung haben die Mädchen das Optimum heraus geholt, die Herausforderung angenommen, toll gekämpft und können wirklich stolz auf sich sein", so Betreuerin Sandra Spieler.

Das Jungen-Team mit Kirill Fadeev (BV Borussia Dortmund), Tom Mykietyn (TTV Vernich), Timotius Köchling (SV Union Velbert) und Lukas Bosbach (1. FC Gievenbeck) hatte sich mehr vorgenommen, musste sich am Ende aber mit einem enttäuschenden sechsten Platz zufrieden geben. "Wir sind nicht annähernd an unser Leistungsmaximum herangekommen. Tom hat zwar eine gute Einzelbilanz gespielt, aber wenn wir in Rückstand waren, war kein Aufbäumen der Mannschaft zu bemerken", so das nüchterne Fazit von Verbandstrainer Johannes Dimmig.

Tom, Lukas, Kirill, TimiTom, Lukas, Kirill, Timi

Dabei ist das Team gut gestartet und konnte gegen Bayern (4:2) und Thüringen (4:1) deutlich gewinnen. Aber im Spiel gegen Badem-Württemberg deutete sich dann bei der 1:4-Niederlage schon an, dass es gegen die Topteams an diesem Wochenende schwer werden könnte. Dieses bestätigte sich dann im Viertelfinale gegen Sachsen, die mit Benno Oehme einen der besten Jungen in ihren Reihen haben, der gegen Kirill und Timi, sowie im Doppel auch nicht zu bezwingen war. Nachdem Tom gegen Koschmieder und Kirill und Tom gegen die Nummer drei aus Sachsen, Kaulfuß gewonnen hatten, kam es im entschiedenem Spiel beim Zwischenstand von 3:3 zum Duell zwischen Timi und Johann Koschmieder. Nach gewonnenem ersten Satz verlor Timi am Ende deutlich mit 1:3 und Sachsen gewann etwas überraschend mit 4:3. Das bedeutete für das Jungen-Team bestenfalls Platz fünf konnte noch erspielt werden. Aber auch dieses erneute Ziel konnte nicht mehr erreicht werden. Nach einem deutlichen Sieg gegen Thüringen mit 4:0, bei dem nun auch Lukas zum Einsatz kam, wartete im Spiel im Platz 5 dann wieder Bayern. Aber auch hier konnte das Team nicht mehr an seine Leistungen der ersten Gruppenspiele anknüpfen. Die einzelnen Partien waren zwar knapp, aber am Ende steht eine deutliche 1:4 Niederlage auf dem Papier, was Platz sechs beutete.

In der Gesamtwertung belegt der WTTV Platz 5. Gewonnen hat das Team aus Hessen. Unser Glückwunsch geht an die Kollegen!

Ergebnisse Schüler/Innen
Ergebnisse Jugend
Gesamtergebniss

Fotos aus Bonn: Thorsten Schoof

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