Qian Wan (Borussia Düsseldorf) und Erik Bottroff (BV Borussia Dortmund), so heißen die Westdeutschen Einzelmeister 2018. Vor zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle in Ochtrup siegten beide im Finale deutlich, mit 4:1 (gegen Miriam Jongen, SV DJK Holzbüttgen) bzw. 4:0 (gegen Daniel Halcour, ASV Einigkeit Süchteln), mussten aber auf dem Weg dorthin einige knappe Situation meistern.

Daniel, Miriam, Qian und ErikDaniel, Miriam, Qian und Erik

Die an Nummer eins gesetzte Düsseldorferin erreichte durch Siege über Christiane Thöne (TuS Brake) und Hannah Schönau (TTC Mariaweiler) souverän das Halbfinale, in dem sie auf die Fritzdorferin Stefanie Hoffmann traf. Hier entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel. Qian konnte nach dem Verlust des ersten Satzes die nächsten drei Sätze alle knapp mit 11:9 für sich entscheiden und ging mit 3:1 in Führung. Doch wer Stefanie Hoffmann kennt, weiß, dass sie bis zum letzten Punkt kämpft und sich nie aufgibt und so war es auch in diesem Halbfinale. Stefanie schaffte durch ein 11:8 und 11:7 den Satzausgleich. Im entscheidenden siebten Satz setzte sich dann aber das druckvollerere Spiel von Qian, die in diesem Jahr noch bei den Jugendlichen antreten kann, durch und sie zog durch ein 11:7 ins Finale ein. Hier wartete mit Miriam Jongen die an Nummer zwei gesetzte Spielerin. Miriam besiegte im Halbfinale Anni Zhan (Anrather TK) nach einem "verschlafenen" ersten Satz mit 4:1.
Das schnellere und druckvollere Spiel von Qian war am Ende gegen die Topspin-Spielerin entscheidend im Finale. Nach einem Zwischenstand von 1:1  könnte Qian die nächsten beiden Sätze knapp zu 10 und 13 gewinnen und legte hier den Grundstein für ihren ersten Sieg bei den Westdeutschen Meisterschaften.

Neben dem Sieg von Qian ist besonders die gute Leistung der jungen Spielerinnen hervorzuheben. Anni Zhan (Anrather TK) erreichte in ihrem ersten Jugendjahr das Halbfinale, Hannah Schönau stand als Schülerin und Mara Lamhardt (TTVg WRW Kleve) als Jugendliche im Viertelfinale, Jennifer Jäger (Anrather TK) im Achtelfinale. Leonie Berger (Borussia Düsseldorf), die als Schülerin hier an Position drei gesetzt war, unterlag im Achtelfinale ihrer Vereinskameradin Janette Püski.

Bei den Herren waren die Viertelfinal- und Halbfinalspiele vor Spannung kaum zu überbieten. Im Viertelfinake wurden drei der vier Partien erst im Entscheidungssatz entschieden. Daniel Halcour setzte sich gegen den topgesetzten Michael Servaty (TG Neuss) durch, Hermann Mühlbach (TTC GW Bad Hamm) drehte ein 1:3 gegen Gianluca Walther (1. FC Köln) und Erik Bottroff siegte gegen Lokalmatador Henning Zeptner (mittlerweile TTC GW Bad Hamm). Lediglich Gerrit Engemann (TTC GW Bad Hamm) erreichte mit einem 4:2 gegen den Kölner Robin Malessa etwas deutlicher das Halbfinale.
Wer dachte, jetzt sei die Luft etwas raus, hat sich getäuscht, denn die Partien um den Einzug ins Finale gingen ebenfalls über die volle Distanz und am Ende noch knapper aus. Daniel Halcour spielte sich durch einen 14:12-Sieg über Herrmann Mühlbach im siebten Satz ins Endspiel. Auch Erik Bottroff setzte sich hauchdünn mit 11:9 im Entscheidungssatz, nachdem er nach einem 0:2 zwischenzeitlich mit 3:2 in Sätzen in Führung ging, mit 11:9 durch.
Das Finale war dann eine klare Angelegenheit für den Dortmunder Erik Bottroff, der damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigte.

In den Doppel-Konkurrenzen konnten sich mit Leonie Berger/Melissa Dorfmann (Borussia Düsseldorf), 3:0 gegen Miriam Jongen/Chiara Pigerl (SV DJK Holzbüttgen) und Robin Malessa/Gianluca Walther (1. FC Köln), 3:1 gegen Thomas Pellny/ Hermann Mühlbach (TTC RG Porz/TTC GW Bad Hamm) jeweils die Favoriten durchsetzten.

Ein großer Dank geht nochmals an den Ausrichter Arminia Ochtrup, der den Spielern, Trainern und Zuschauern perfekte Bedingungen geliefert hat.

Fotos: Richard Stüwe

Bildergalerie Fotos: Richard Stüwe und Klaus Verburg

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