Zu den 34. Schiedsrichtervergleichskämpfen der Nordverbände und des WTTV hatte der Berliner Tischtennisverband Ende Juni 2017 in die Bundeshauptstadt geladen. Das WTTV-Team um Organisationsleiter Hansi Heinbuch trat traditionell mit zwei Mannschaften an. Dabei erwies sich die Anreise für einen Großteil des WTTV-Trosses bereits als Odyssee. Aufgrund diverser Baustellen und Unfälle war man fast 11 Stunden unterwegs. Der Freitag wurde zur Akklimatisierung genutzt; einige besuchten den Zoologischen Garten, andere testeten den einen und anderen Biergarten aus.
 
Am Samstag ging es dann an die Tische. Sechzehn teilnehmende Vierer-Mannschaften spielten zunächst in Vierergruppen nach dem Modus jeder gegen jeden. Neben zwei Doppeln wurden pro Partie auch vier Einzel ausgetragen. Die Setzliste nach den Ergebnissen der letzten fünf Jahren bescherte für die 1. WTTV-Mannschaft mit Gabi Franssen, Jürgen Heilken, Martin Losberg und Ingo Gossmann eine gute Auslosung. Die Mannschaften von Berlin 2 und Bremen 2 konnten jeweils mit 6:0 in Schach gehalten werden. Im letzten Spiel gegen Hamburg 1 reichte aufgrund des besseren Spielergebnisses ein 3:3 Unentschieden zum Gruppensieg und damit den Einzug in die Endrunde um die Plätze 1 bis 4.
 
Wesentlich mehr Pech hatte hier die 2. Mannschaft des WTTV mit Michaela Hübener, Hansi Heinbuch, Gastspieler Ottmar Liebicher (TTV Schleswig-Holstein), Anja Gersdorf und den kurzfristig für die erkrankte Ana Beja Pütz eingesprungenen Thomas Franssen. Gegen die gastgebende Mannschaft von Berlin 1 als auch Titelverteidiger Brandenburg 1 gab es jeweils eine klare 0:6 Niederlage. Da auch die dritte Partie gegen Schleswig-Holstein 2 mit 2:4 verloren ging, musste man sich mit Rang 4 in der Gruppe geschlagen geben. In der Endrunde um die Plätze 13 bis 16 hieß das Ziel, die „rote Laterne“ unter allen Umständen zu vermeiden. Dies gelang letztlich souverän in Form eines 5:1 Erfolges über eine gemischte Mannschaft aus den Landesverbänden Berlin und Schleswig-Holstein. Da störten die Niederlagen gegen Bremen 2 (0:6) und Hamburg 2 (1:5) niemanden mehr.
 
Die Erstvertretung des WTTV startete in der Endrunde gegen die Sachsen-Anhalt 1 und unterlag klar mit 1:5. Gegen den späteren Gesamtsieger Brandenburg 1 unterlag man etwas unter Wert ebenfalls mit 1:5. Hier gingen zwei Partien erst im Entscheidungssatz zu Ungunsten der WTTV-ler aus. Auf die eigenen Qualitäten besann man sich dann im letzten Endrundenspiel gegen TTV Mecklenburg-Vorpommern. Bis zum 2:2 stand das Spiel noch auf des Messers Schneide, dann sorgten Martin Losberg und Ingo Gossmann mit zwei Siegen für den 4:2 Endstand, der im Gesamtklassement den 3. Platz zur Folge hatte. Ein Ergebnis, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war.
 
Der Abschluss am Sonntagmorgen erfolgte in Form einer Bootsfahrt auf der Spree, ehe es wieder in die Heimat ging. Im kommenden Jahr ist der WTTV vom 10. bis 12.08.2018 Gastgeber der 35. Vergleichskämpfe. Die ersten Vorbereitungen laufen bereits. So steht die Ruhrstadt Bochum bereits als Austragungsstätte fest. Die Einladung wurde bereits musikalisch in Form des gleichnamigen Kultsongs von Herbert Grönemeyer ausgesprochen.

(Jürgen Heilken)

SRB1 2SRB1 2
Mannschaft 1 (v.l.n.r.): Gabi Franssen, Jürgen Heilken, Martin Losberg, Ingo Gossmann

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Mannschaft 2 (v.l.n.r.): Michaela Hübener, Hansi Heinbuch, Ottmar Liebicher, Anja Gersdorf, Thomas Franssen

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